//Der ewige Kampf mit dem Verschlüsseln

Der ewige Kampf mit dem Verschlüsseln

Nur 13, 5 Prozent verschlüsseln ihre E-Mails, das ergab eine der letzten Umfragen (siehe Infografik) in Deutschland. Dass mit 46,6 Prozent die Angabe: „Zu aufwändig“ lautet, das ist demnach zumindest im Arbeitsalltag nicht so ganz von der Hand zu weisen.  Das Argument der fehlenden Kenntnis über die möglichen Verfahren mit 43,7 Prozent der Nennungen  ist allerdings tatsächlich ein wesentlicher Faktor, dem sich möglicherweise mehr Dienstleister und Unternehmen widmen sollten.

Bei tns Infratest wiederum kommt die Verschlüsselungsfrage etwas besser weg: 31,4 Prozent nutzen hier laut Angaben die Verschlüsselung über PGP oder S/MIME, Biometrie und der Passwortmanager sind allerdings weniger beliebt.

Wer sich jetzt herausgefordert fühlt, der kann gleich sein Wissen auffrischen.

Laut Bitkom gibt es die Empfehlung, E-Mails weiterhin mit den bekannten Verfahren S/MIME oder OpenPGP zu schützen.

Hinweise für die sichere Kommunikation:

-S/MIME und PGP – das sind die typischen Standards für eine asymmetrische Verschlüsselung

-Der Unterschied liegt in der Generierung des „Schlüsselpaares“

-Bei S/MIME gilt: die Schlüssel werden von einer vertrauenswürdigen Zertifikats-Autorität ausgestellt

Das Verschlüsselungskonzept Pretty Good Privacy (PGP) beruht auf einem Public-Key-Verfahren, in dem man ein fest zugeordnetes Schlüsselpaar, bestehend aus einem öffentlichen und einem privaten Schlüssel (Key), verwendet.

Allgemein gilt: für beide Lösungen gibt es kostenlose, quellcodeoffene, aber auch kommerzielle Lösungen – als Softwarepaket oder als Online-Dienst.  Wer sich hier genauer informieren möchte, mit PGP starten will und auch mobile Devices mit einbezieht, dem sei dieser Link empfohlen.

2018-09-28T10:01:22+00:00

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