//Wie Unternehmen in puncto Know-how bei der Digitalen Transformation dastehen

Wie Unternehmen in puncto Know-how bei der Digitalen Transformation dastehen

Haben wir unsere Hausaufgaben gemacht?

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte, deshalb kommt hier die Infografik zur neuesten BIMA Studie zum Einsatz: 20147-sopra-infografik-bima-studie

Die Studie 2018 stellt die Frage, wie gut Unternehmen auf die digitale Transformation vorbereitet sind und wie sie sich zukünftig in der BI & Analytics-Landschaft positionieren. Unter anderem steht hier der Reifegrad datengetriebener Anwendungen im Blickpunkt.

Quelle. www.soprasteria.de/ biMA®-Studie 2017/18

Interessant ist die Gruppierung nach industriellem Sektor, Finanzsektor und öffentlichem Sektor. Die Integration von ereignisgesteuerten Daten, also zB Echtzeit-Sendungsverfolgungen u.ä.  ist dabei branchenübergreifend bereits fort geschritten und liegt bei 52 bis 55 Prozent. Der öffentliche Sektor liegt mit einem Wert von 12 Prozent deutlich unter dem Durchschnittswert von 28 Prozent. Die Nutzung von unstrukturierten Daten in der Finanzbranche  liegt mit 42 Pro­zent deutlich über dem Durchschnitt. Auch der industrielle Sektor verstärkt den Prozess unstrukturierte Daten vermehrt zur Optimierung der Entscheidungsprozesse zu nutzen und liegt damit bei 29 Prozent. Mit Hilfe von Social-Media-Plattformen werden hier Informationen über Wettbe­werber, Kunden und Lieferanten sowie Feedback zu Produkten, Dienstleistungen  etc. analysiert.

Weitere Ergebnisse:

  • Big Data, Smart Data, Advanced Analytics, KI, BI Self-Service … – die BI & Analytics-Themenliste im Rahmen der Digitalisierung ist in den letzten Jahren konstant gewachsen.
  • 2012/13 war die Technik noch nicht in der Lage, sämtliche Anforderungen abzubilden, was heute anderes ist. Aus technischer Sicht sind derzeit durchaus die Voraussetzungen geschaffen, sehr komplexe fachliche Fragestellungen zu beantworten. Häufig fehlt aber noch die Expertise im Unternehmen, die konkreten fachlichen Anwendungsfälle zu erkennen.
  • Unter­nehmen sind sich der Relevanz bzw. des Potentials der Digitalisierung bewusst und investieren daher hohe Summen, allerdings: der Druck nimmt zu, über innovative Anwendungen einen größeren wirtschaftlichen Nutzen mit BI & Analytics-Lösungen zu erzielen und somit die getätigten Investitionen zu rechtfertigen.
  • Der routinemäßige Umgang der Mitarbeiter mit BI/Analytics ist letztlich der entscheidende Faktor, um die Nutzung von Daten aus Einzelprojekten in unternehmensweite Initativen zu transferieren.

Hier sind die größten Herausforderungen zu sehen:

Quelle. www.soprasteria.de/ biMA®-Studie 2017/18

Eines wird bei allen Kennzahlen aus der DACH Region auch klar, wir können noch so oft von agil und datengetrieben reden – die Unternehmenskultur muss stimmen.

2018-07-25T08:10:30+00:00

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