//Buzzfeed als positives Vorbild im Content-Marketing

Buzzfeed als positives Vorbild im Content-Marketing

Schrille Farben, unzählige Bilder, auffällige Überschriften und oberflächliche Inhalte – mit diesen Worten lässt sich das Onlineportal Buzzfeed charakterisieren. Professionelle Journalisten stoßen sich an der schlechten Qualität der hier veröffentlichten Artikel. Marketingexperten wissen jedoch, dass der Erfolg dem Konzept dieser Medienplattform Recht gibt: Monatlich besuchen rund 200 Millionen Internetnutzer Buzzfeed. Im Jahr 2016 wurden die hier verfügbaren Videos fünf Milliarden Mal aufgerufen. Einige der Buzzfeed-Prinzipien können Sie im Content-Marketing erfolgreich einsetzen.

Kurze Texte schreiben

Laut Buzzfeed liegt in der Kürze die Würze. Auf dieser Medienplattform überfliegen Leser vor allem kurze Beiträge mit durchschnittlich 155 Wörtern. Im Sinne der SEO-Optimierung sollten Sie zwar regelmäßig auch längere Artikel mit knapp 2.000 Wörtern veröffentlichen, aber auch die kurze Variante dürfen Sie häufiger einstreuen. Idealerweise achten Sie darauf,

  • Keywords in Ihre Texte einzubauen
  • Hashtags zu setzen
  • das Teilen von Inhalten auf sozialen Plattformen zu fördern
  • Links einzufügen
  • das Lesen der Artikel auf Smartphones zu ermöglichen

Damit machen Sie den Leser auf wichtige Themen aufmerksam und erzielen eine bessere Reichweite.

Einfache Sprache und emotionale Worte wählen

Die Buzzfeed-Texte zeichnen sich durch ihre einfache Sprache und ihren emotionalen Bezug aus. Mit leicht lesbaren Inhalten sprechen Sie möglichst viele Menschen an und ermöglichen ihnen in stressigen Zeiten das schnelle Überfliegen von wichtigen Informationen. Dies gelingt Ihnen, wenn Sie

  • vorwiegend kurze Sätze mit unter 20 Wörtern schreiben
  • mit Bindewörtern verschiedene Sätze und Satzteile in einen Zusammenhang setzen
  • mit Ihrer Wortwahl und Ihrem Inhalt Emotionen bei den Lesern wecken

Wenn es um Gefühle geht, spricht Buzzfeed mit großem Erfolg nostalgische Erinnerungen an. Mit Gedanken an die „gute alte Zeit“ können Sie tatsächlich positiv besetzte Emotionen wie Vertrautheit und Verbundenheit hervorrufen. Damit holen Sie Ihre stressgeplagten Nutzer für eine kurze Zeit aus dem Alltag heraus.

Regelmäßig Artikel veröffentlichen und auf Vielfalt achten

Die Leser möchten laufend informiert werden und schätzen daher Unternehmen, die in regelmäßigen Abständen interessante Artikel online stellen. Wenn Sie fortlaufend Blogtexte veröffentlichen und Social-Media-Beiträge posten, halten Sie den Kontakt zu Ihren Nutzern und bleiben als aktives Unternehmen präsent. In Anlehnung an Buzzfeed sollten Sie Ihre Inhalte entsprechend vielfältig gestalten und auf unterschiedlichen Kanälen teilweise auch verschiedene Themen ansprechen.

Vielfalt erreichen Sie außerdem, indem Sie mit mehreren Autoren zusammenarbeiten. Auf diese Weise entstehen Blogbeiträge in unterschiedlichen Stilen und mit differenzierten Ansichten, die das Interesse verschiedener Zielgruppen wecken. Idealerweise haben Sie bereits vorab herausgefunden, aus welchen Gründen und zu welchen Zeiten Ihre Nutzer Ihre Inhalte lesen. Wenn es diesen vordergründig um einen hohen Informationsgehalt und eine fachkundige Auskunft geht, sollten Sie Ihren Lesern genau diese Inhalte bieten.

Gesponserte Inhalte kennzeichnen

Die klassischen Werbeanzeigen haben aufgrund der Adblocker weitgehend ausgedient. An ihre Stelle treten gesponserte Beiträge, die Werbung für bestimmte Produkte machen. Wenn Sie zusätzlich zu objektiven Fachbeiträgen solchen Branded Content veröffentlichen möchten, sollten Sie diese gesponserten Inhalte als solche kennzeichnen. Dies erhöht Ihre Glaubwürdigkeit unter den Lesern und entspricht den journalistischen Grundsätzen.

Mit Überschrift und Teaser Neugierde wecken

Bei der Überschrift setzt Buzzfeed auf Clickbaiting, um mit einer reißerischen Wortwahl den Leser neugierig zu machen. Selbstverständlich wird diese Neugierde nicht in der Überschrift, sondern erst im Text gestillt. Es liegt auch in Ihrem Interesse, dass Internetuser Ihren Teaser anklicken, weshalb Sie ihn entsprechend interessant formulieren sollten. Damit wecken Sie beim Nutzer den Wunsch, den Inhalt zu lesen.

2018-07-11T10:38:03+00:00

Hinterlassen Sie einen Kommentar