//Im Zeitraffer oder Social Media Marketing 2018

Im Zeitraffer oder Social Media Marketing 2018

Es kann immer noch schneller werden, so lautet denn auch die Einschätzung der Praktiker: „ein Onlinejahr dauert drei Monate, ein Social Media Jahr entspricht einem Monat“. Mhm, das wird knapp…

Diese Aussage motiviert natürlich sehr, sich die Social Media Marketing Studie 2018 genauer anzusehen.

Die Studienergebnisse des Deutschen Instituts für Marketing (DIM) verdeutlichen den Status Quo des Social Media Marketing in Deutschland und liefern Vergleichswerte zu 2017.

Folgende Ergebnisse sind aus unserer Sicht erwähnenswert

Allgemein gilt für Social Media Marketing (SMM) im Unternehmen:

  • 78,6 Prozent der befragten Unternehmen nutzen SMM für die Unternehmenskommunikation und 64,9 Prozent übernehmen Produktion und Umsetzung inhouse.
  • Dabei sind 38,8 Prozent der Unternehmen schon mehr als vier Jahre aktive Nutzer. Über die Hälfte (56,5 Prozent) der Firmen, die derzeit Social Media Marketing noch nicht aktiv nutzen, planen den künftigen Einsatz.
  • Social Media Marketing wird dabei von dem Großteil sowohl im B2B als im B2C-Bereich eingesetzt, das sind derzeit 37,0 Prozent.
  • Social Media Marketing ausschließlich im B2C-Bereich nutzen 32,1 Prozent, 30,9 Prozent sind es beim B2B-Bereich.
  • Im Vergleich zu 2016 (21,5 Prozent) sind also im B2B Segment der Anteil der Unternehmen gestiegen, welche SMM ausschließlich für den B2B-Bereich einsetzt.

Höchster Stellenwert

Social Media Marketing hat derzeit in Unternehmen mit 50-250 Mitarbeitern den höchsten Stellenwert; insbesondere in den Branchen „Sonstige Dienstleistungen“ sowie „Aus-/Fort- und Weiterbildung“.

Was noch interessant ist:

Video kämpft sich an die Spitzenposition. 70,6 Prozent der befragten Unternehmen planen, in Zukunft kontinuierlich und häufiger als bisher Videoinhalte zu publizieren. Apropos Mobile und Bewegtbild:

Um auch die Nutzer von mobilen Devices zu erreichen, setzen 41,0 Prozent der befragten Unternehmen gegenwärtig Aktionen für Mobile Marketing ein. 16,7 Prozent planen einen zukünftigen Einsatz.

Pflicht oder Kür?

  • Zu den sog. Pflicht-Instrumenten zählen: Blogs, XING, LinkedIn, Twitter, Facebook, YouTube
  • Kann-Instrumente sind unter anderem Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communities aber auch Podcasts, Slideshare, Live-Chat, Wikis, Vimeo u.a.
  • Zur Kür zählen laut Umfrage neben Social Bookmarkings, Tumblr auch Flickr, Yelp oder Snapchat

Und wie schnell ist die konkrete Reaktionszeit?

Fragen, Kritik, Kommentare – kaum ein Tag vergeht, an dem man sich nicht an diesen Faktoren messen lassen muss. Häufig liegt die durchschnittliche Reaktionszeit zwischen zwei  und sechs Stunden (34,4 Prozent).  Innerhalb von zwei Stunden auf Fragen und/oder Kritik reagieren ca. 20 Prozent. 1,6 Prozent, ausschließlich Einzelpersonen, reagieren überhaupt nicht auf Kommentare von Nutzern.

Festgelegte Reaktionszeiten? Diese existieren in 13,4 Prozent der befragten Unternehmen.

2018-06-25T13:45:03+00:00

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