//Für perfekte Ergebnisse: So sieht das ideale Texter-Briefing aus

Für perfekte Ergebnisse: So sieht das ideale Texter-Briefing aus

Ein gutes Briefing bietet dem Texter ein solides Grundgerüst zum Schreiben. Als Auftraggeber sollten Sie in Ihrer Textanweisung diese Punkte berücksichtigen:

#1 Unternehmen vorstellen

Sie müssen den Texter darüber aufklären, über welches Unternehmen und welche Produkte er schreiben soll. Wichtige Eckdaten sind Informationen über Ihre Marktstellung, die Marktgröße und mögliche Konkurrenten. Dadurch kann sich der Texter leichter in Ihre Lage versetzen.

#2 Zielgruppe definieren

Außerdem sollte Ihr Werbetexter ein klares Bild Ihrer Adressaten vor Augen haben. Dies ist nur möglich, wenn Sie die Zielgruppe klar definieren und Ihre typische Zielperson anhand einer Buyer Persona anschaulich beschreiben. Der Texter sollte erfahren, welche Ziele, Probleme und Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat, damit er im Text genau diese Aspekte ansprechen kann.

#3 Ziel nennen

Sie verfolgen mit Ihrem Text einen bestimmten Zweck. Ihr Text kann beispielsweise darauf abzielen,

  • Leads zu generieren und neue Kunden zu gewinnen
  • Ihr Image zu stärken
  • bestehende Kunden an Sie zu binden

Wenn der Texter Ihr vordergründiges Ziel kennt, kann er den Textinhalt darauf abstimmen.

#4 Kernbotschaften festlegen

Eines der wichtigsten Elemente eines guten Briefings ist ein klar definierter Inhalt. Im Idealfall liefern Sie dem Texter die Kernbotschaften, die er im Text vermitteln soll. Alternativ können Sie diese Messages gemeinsam mit dem Textverfasser erarbeiten und damit das inhaltliche Grundgerüst festlegen.

#5 Keywords formulieren

Sollen die Texte im Internet veröffentlicht werden, können Sie mit dem Texter Details zu den gewünschten Vorgaben für die Suchmaschinenoptimierung besprechen. Im Idealfall klären Sie diese Punkte vorab mit einem SEO-Experten ab. Da Sie mit Ihren Botschaften Menschen ansprechen, sollten Sie im Briefing darauf hinweisen, dass der Text trotz allem gut lesbar und für Menschen geschrieben werden muss.

#6 Schreibstil und Tonalität vorgeben

Ein guter Text definiert sich nicht nur über den Inhalt, sondern auch über den Schreibstil. Deshalb sollten Sie einige Angaben zu Stil und Tonalität in das Briefing aufnehmen. Sie können Ihrem Texter mitteilen,

  • ob Sie eine lockere Sprache oder eine seriöse Wortwahl bevorzugen.
  • ob der Text den Leser informieren oder unterhalten soll.
  • in welcher Form Sie den Leser direkt ansprechen möchten.
  • welche Fachbegriffe der Text enthalten sollte.

Mit einem Verweis auf bestehende Texte können Sie Ihre Erwartungen in Hinblick auf Stil und Tonalität anschaulich vermitteln. Damit erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, dass der neue Text zu Ihrer bisherigen Unternehmenskommunikation passt.

#7 Textstruktur veranschaulichen

Im Sinne der Übersichtlichkeit sollten Sie den Texter über die gewünschte Textstruktur informieren: Wie sollte der Text aufgebaut sein? Welche Elemente sollte er enthalten? Für eine übersichtliche Textstruktur können Sie beispielsweise diese Bausteine verwenden:

  • Hauptüberschrift
  • kurze Absätze mit Zwischenüberschriften
  • Aufzählungen
  • Fazit
  • Tabellen
  • Infoboxen
  • Aufstellungen im Frage-Antwort-Stil

Falls Sie Grafiken und Bilder in den Text einbauen möchten, sollten Sie im Briefing darauf hinweisen.

#8 Call to Action konkretisieren

Konkrete Angaben zum gewünschten Call to Action sind ebenfalls hilfreich. Der Texter sollte wissen, ob Sie Ihre Leser zu einer Kontaktaufnahme, zum Anklicken einer Schaltfläche, zum Abonnieren eines Newsletters oder zu einer anderen Handlung bewegen möchten.

#9 Textumfang und Deadline festlegen

Zu guter Letzt teilen Sie dem Texter den gewünschten Textumfang in Form einer ungefähren Wortanzahl mit. Im Optimalfall enthält Ihr Briefing eine exakte Deadline, bis zu der Sie den fertigen Text benötigen.

2018-04-11T10:19:02+00:00

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