Erinnern Sie sich noch an die industrielle Revolution, die ab dem 18. Jahrhundert eine grundlegende Weiterentwicklung der Produktionsweisen darstellte? Der Wechsel von der aufwändigen Handarbeit hin zur maschinellen Produktion von Gütern hat die Arbeitswelt revolutioniert. Und heute stecken wir wieder in einer Revolution, nur dass sie dieses Mal nicht auf großen Maschinen beruht, sondern auf der fortschreitenden Digitalisierung, die nahezu jeden Arbeitsbereich, jedes Unternehmen, jede Branche durchströmt. Man spricht von Arbeit 4.0 – doch was genau macht diese neue Arbeitswelt eigentlich aus?

Automatisierung und Robotik: Die Jobkiller von morgen?

Schon heute übernehmen Roboter an vielen Stellen Aufgaben, die früher der Mensch selbst von Hand erledigen musste – man denke nur an automatisierte Montagevorgänge in der Automobilbranche oder auch an automatisierte Herstellungsverfahren. Was bisher vor allem in der Industrie zum Tragen kommt, wird zukünftig immer mehr Branchen durchdringen. Besonders betroffen sind davon alle Aufgabenstellungen, die reine Routine darstellen. Es ist sicherlich kein Zufall, dass dies besonders oft die Arbeitsplätze von unqualifizierten Arbeitnehmern betrifft – doch sind durchaus auch Berufe betroffen, die einen gewissen Anspruch voraussetzen. So gibt es schon heute Computer, die lesbare Sportberichte und Nachrichten ohne menschliche Hilfe erzeugen können.

Die große Herausforderung der Arbeit 4.0 wird es deshalb sein, die Menschen weiter zu qualifizieren. Noch immer ist der Mensch gefragt, um die Maschine zu reparieren oder zu überwachen. Doch viele heutige Arbeitsplätze wird es so in dieser Form zukünftig nicht mehr geben, weshalb es umso wichtiger wird, die derzeitigen Inhaber der Aufgaben auf ihr zukünftiges Arbeitsumfeld vorzubereiten. Andernfalls werden die Arbeitslosenquoten weiter steigen.

Mobil und flexibel: Starre Arbeitszeitstrukturen weichen auf

Auch in Hinblick auf die Arbeitszeiten wird sich in den kommenden Jahren viel verändern. Dies zeichnet sich bereits heute ab, zum Beispiel:

  • Immer mehr Menschen arbeiten ausschließlich virtuell, entweder von unterwegs oder von zuhause aus. Was bisher vor allem für Digital Workers und Kreative an der Tagesordnung war, breitet sich auch in herkömmlichen Unternehmen immer mehr aus.
  • Dies erleichtert es, je nach Aufgabenstellung interdisziplinäre Teams zusammenzustellen, sogar länderübergreifend.
  • An Arbeitsplätzen, an denen die Anwesenheit zu einer bestimmten Uhrzeit nicht zwingend erforderlich ist, tritt das klassische Arbeitszeitmodell mit Kernarbeitszeit immer mehr in den Hintergrund.
  • Die Arbeitnehmer fordern Arbeitszeiten ein, die sie flexibel nach ihrem eigenen Lebensrhythmus einteilen können.

Wie lassen sich diese neuen Herausforderungen für Unternehmen umsetzen? Wie wird sich Arbeit 4.0 auf Ihren Betrieb und Ihre Belegschaft auswirken? Die neue B2B Insider Online Fokus Konferenz HR 2018 verrät Ihnen, wie Sie sich schon heute fit für die Arbeit 4.0 machen und wie Sie diese neue Revolution für Ihre Ziele nutzen. Noch sind wenige Restplätze verfügbar für die Webinar-Vortragsreihe vom 17. bis 19. April 2018. Melden Sie sich gleich jetzt kostenfrei an!

Anforderungen an Führungskräfte: Führung neu definiert

Auch die Führung ist bereits im Wandel begriffen. Klassische Hierarchien haben ausgedient, die Mitarbeiter bekommen mehr Mitspracherecht. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, Hierarchien vollständig abzuschaffen und die Mitarbeiter zu Prozessverantwortlichen zu ernennen. Gefragt sind jetzt kooperative Führungsstile und eine strukturierte Arbeitsweise, während die autoritäre Führung zunehmend in den Hintergrund gedrängt wird.

Das Thema Arbeit 4.0 wird die Unternehmer von heute und von morgen noch viele Jahre begleiten. Machen Sie sich jetzt bereit für die Änderungen und bereiten Sie sich auf die Digitalisierung und Automatisierung der Arbeitswelt vor.