//Sind Low Involvement Produkte im Dschungel der Social Media Trends verloren? Teil 2

Sind Low Involvement Produkte im Dschungel der Social Media Trends verloren? Teil 2

Teil 2

Die Social Media Kanäle entwickeln sich im rasanten Tempo. Viele neue Funktionen, die vor allem die Interaktion der Nutzer in den Mittelpunkt rücken, sind das Resultat. Wie die Experten von queo aktuelle Entwicklungen einschätzen und wie Low Involvement Produkte von bestimmten Trends profitieren?

Weiter geht es mit den Trends #4-6 

#4: Chatbots

Die sogenannten Chatbots sind automatisierte Antwortmaschinen. Dabei erfasst ein Chatbot die Nachricht des Kunden, erkennt die Frage und antwortet mit einer personalisierten Antwort. Vorteil hierbei: Der direkte und einfache Zugang zu Antworten ohne lästiges Warten.

Fazit: Die intelligenten Chatbots lernen schnell. Die Anforderungen sind hoch: Inhalte müssen personalisiert sein und an die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. Denn nur dann erhält ein Unternehmen mit seinen Produkten eine höhere Relevanz beim Konsumenten. Eine reine Antwort-Maschine wird dem User keinen Spaß bringen.

#5: Vergänglicher Content

Nix ist für die Ewigkeit. Inhalte die wieder verschwinden wie bei Snapchat, Facebook oder Instagram Stories geben der Nachricht eine gewisse Exklusivität. Aber auch ein höheres Engagement ist gefragt. Um keine News zu verpassen, müssen die Nutzer immer wieder auf die Seite zurückkehren.

Fazit: Stories erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings ist der Inhalt nicht beständig und muss immer neu produziert werden – sehr ressourcen- und somit kostenintensiv. Im Grunde geht es doch darum, auch bei der Vermarktung von Low-Involvement-Produkten, innerhalb der Social Media Strategie personalisierte Inhalte zu verbreiten und diese exklusiv zu vermarkten. 

#6: Advocacy Marketing

Bei vielen Unternehmen hat im Marketing-Mix bereits das Influencer-Marketing einen festen Bestandteil eingenommen. Die steigende Nachfrage hat reichweitenstarke Influencer dazu bewegt ihre Preise anzuheben. Aber Reichweite ist noch kein Garant für einen Kampagnenerfolg. Auch die kostengünstigeren Micro-Influencer haben ihre Kraft, wenn sie die richtige Zielgruppe ansprechen.

Advocacy Marketing geht noch einen Schritt weiter und bedient sich der Einbindung von Mitarbeitern, Partnern und bestehenden Kunden als Multiplikatoren. Sie sind im besten Fall auf den Social Media Plattformen aktiv, transportieren die Markenbotschaft glaubwürdig und sind nah dran.

Fazit: Mitarbeiter sind eine gute Möglichkeit Konsumenten eine andere Sicht zu den Low-Involvement-Produkten zu geben. Unternehmen sollten sich nicht nur die Frage stellen: Wie kann ich schnell Reichweite generieren? Sondern: wie soll der unternehmenseigene Social Media Foodprint eigentlich aussehen? Es ist entscheidend zu wissen, wo sich meine Stakeholder bewegen, um diese gezielt anzusprechen.

Quelle und Autoren: http://www.queo.de

Es bleibt festzustellen: Low-Involvement-Produkte können von den aktuellen Entwicklungen profitieren, wenn sie die relevanten Werkzeuge der Social Media Kanäle für sich definieren und clever in ihre Kundenbeziehung einbeziehen.

2018-03-06T15:09:42+00:00

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