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Content Marketing mit einem Redaktionsplan: Die wichtigsten Inhalte

Möchten Sie für Ihre Social-Media-Aktivitäten einen Redaktionsplan umsetzen, kommt es zunächst gar nicht so sehr auf das Tool an (dazu mehr im nächsten Artikel), sondern vor allem um die Inhalte. Welche Informationen Ihr Redaktionsplan in jedem Fall enthalten sollte und was zusätzlich sinnvoll ist, erklären wir Ihnen heute.

Zwingende Bestandteile eines jeden Redaktionsplans

Ihr Redaktionsplan sollte unbedingt diese Inhalte aufweisen:

  • Veröffentlichungsdatum: Planen Sie, wann die Themen veröffentlicht werden sollten. Besonders wichtig ist dies für Artikel mit einem aktuellen Bezug – mit allgemeineren Posts oder Fachartikeln füllen Sie dann die Lücken auf.
  • Arbeitstitel: Vergeben Sie einen Arbeitstitel oder eine vorläufige Überschrift, die über das geplante Thema Aufschluss gibt.
  • Art des Inhalts: Halten Sie fest, welche Art von Content Sie planen. Neben Blogartikeln und Social-Media-Posts kommen hier z. B. auch Fachartikel, Interviews, Infografiken, Videos, Podcasts, Pressemeldungen, Ratgeber, Tutorials oder auch Gastartikel in Frage.
  • Medium: Zu jedem Eintrag vermerken Sie, in welchem Medium der Inhalt gepostet werden soll (z. B. Blog, Facebook, Twitter, LinkedIn, XING, YouTube, Instagram, Pinterest, Gastblogs). Natürlich sind je nach Content-Art auch mehrere Kanäle möglich.
  • Status: Halten Sie fest, in welcher Phase sich die Content-Erstellung gerade befindet, zum Beispiel „Recherche“, „Erstellung“, „Kontrolle“ oder „Veröffentlicht“.

Weniger umfangreiche Content-Marketing-Strategien lassen sich möglicherweise in einer solchen recht einfach gehaltenen Tabelle überwachen und planen. Möchten Sie Ihren Redaktionsplan wirklich als Arbeitswerkzeug nutzen, sollten Sie ihn aber um weitere Informationen erweitern.

Mit diesen Informationen machen Sie sich das Leben leichter

Ergänzen Sie Ihren Redaktionsplan um diese Felder, haben Sie alles an einer Stelle gesammelt, was Sie für die Content-Produktion benötigen:

  • Kategorie: Kategorisieren Sie Ihre Themenideen, damit all Ihre Blogkategorien gleichermaßen befüllt werden.
  • Quelle: Besonders bei Artikelideen kann es Sinn machen, die Quelle festzuhalten, die die Anregung dafür gegeben hat.
  • Kernidee: Skizzieren Sie bereits grob, worum es bei dem Thema im Kern gehen soll. Haben Sie bereits eine grobe Gliederung im Kopf, können Sie auch diese festhalten.
  • Autor: Für die Arbeit im Team ist es unerlässlich, die zuständige Person für die Content-Erstellung zu vermerken.
  • Artikelideen: Häufig fallen Ihnen bei der Recherche für einen Artikel weitere Themen ein, die sich für Ihre Content-Marketing-Strategie eignen. Statt sie ungenutzt verstreichen zu lassen, notieren Sie sie – zunächst ungefiltert – in einer Liste mit Artikelideen. So können Sie später auf diese Anregungen zurückgreifen, wenn Sie die nächsten Wochen planen.
  • Recherche: Wenn Sie interessante Inhalte im Web finden, die Sie später einmal für Ihre Artikel brauchen können (z. B. aktuelle Statistiken), so legen Sie sie in einem gesonderten Bereich für die Recherche ab.
  • Verlinkungen: Müssen/Möchten Sie in einem Artikel bestimmte Links setzen, geben Sie diese hier an.
  • Keywords: Sammeln Sie gleich die wichtigsten Keywords, auf die die Texte optimiert werden sollen.

Unser Tipp: Ein Vorlauf von mehreren Wochen oder je nach Branche durchaus auch ein bis drei Monaten verschafft Ihnen Planungssicherheit. Planen Sie aber nicht zu weit voraus, um sich nicht selbst die Flexibilität zu nehmen – mehr als sechs Monate sollte Ihr Redaktionsplan nicht umfassen.

Um Ihren eigenen Redaktionsplan aufzustellen, brauchen Sie jetzt nur noch eine geeignete Vorlage oder ein Tool. Im nächsten Artikel dieser Serie erfahren Sie, welche Tools sich für einen Redaktionsplan eignen.

2017-11-23T14:27:47+00:00

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